Wissenschaft im digitalen Zeitalter

16. Februar 2013

Weiterführendes

Wissenschaftliches Arbeiten im digitalen Zeitalter.

Medien als Mittel: Auf einen als PDF bezogenen Aufsatz zur Konstruktionsgrammatik sind handschriftlich Belegfaktoren einer korpuslinguistischen Studie notiert, die Tastatur in Reichweite.

Zum Wochenende möchte ich auf einen Beitrag im “Hörsaal” des DRadio Wissen verweisen, der am 12.02.2013 versendet wurde. In “Blogs, Wiki und Co. Wissenschaftskommunikation digital” wenden sich Peter Strohschneider und Günter M. Ziegler der Frage zu, welche Konsequenzen sich für die Wissenschaftskommunikation im Zeitalter eines medialen Umbruchs ergeben. Strohschneider argumentiert unaufgeregt über die funktionale Ausdifferenzierung der Medien, die — ganz praktisch — für einzelne Wissenschaftsbereiche zur Folge haben kann, dass sich neue Perspektiven auf etablierte und neue Gegenstandsbereiche öffnen (können). Sie seien allerdings — schon immer, jetzt und auch in Zukunft — nur Mittel zu dem Zweck, eine wissenschaftliche Fragestellung zu verfolgen. Darüber zu befinden, was eine wissenschaftliche Fragestellung sei, bleibt in der Verantwortung des Wissenschaftssystems. Zieglers Positionierung fällt dagegen weniger systematisch aus. Er berichtet von Veränderungen der Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse (Stichwort: OpenAccess) und bezieht Stellung gegen die Ökonomisierung des Wissens durch wissenschaftliche Verlage (Stichwort: Elsevier).

Der Podcast ist auf der Website von DRadio Wissen als Stream verfügbar oder kann auch im MP3-Format direkt bezogen werden.

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