Die Woche im Schnelldurchlauf — Nachträge zu den Lehrveranstaltungen

4. Mai 2012

Lehre, Material, [2012] SoSe

 

In der Vorlesung „Einführung in die Angewandte Linguistik“ hatte ich auf die bemerkenswerte Stellungnahme von Dennis Scheck zur Debatte um Günther Krass‘ „Was gesagt werden muss“ hingewiesen. Diese war Teil der Sendung „Druckfrisch“ vom 29. April 2012 und ist zugänglich in der ARD Mediathek — ein Abo des RSS-Feeds sei empfohlen.

Im Seminar „Pragmalinguistik“ haben wir das Thema „Sprache und Spiel“ hinsichtlich der Aspekte „Spiel mit Sprache“, „Sprechen über Spiele“, „Sprechen im Spiel“ und „Spielend Sprache lernen“ angerissen. In Bezug auf das „Sprechen über Spiele“ und „Sprechen im Spiel“ hatten wir kurz das Spannungsfeld von Sachlichkeit und Emotionalität beleuchtet — als Beispiel möchte ich hier noch einen Auszug aus einem Live-Kommentar (Du Blindman! bei Radiopannen  #Blindmann) nachtragen, der („das geht doch auf keine grüne Kuhhaut mehr“) außerdem auch als Beispiel für den bei Janich verwendeten Sprachspiel-Begriff herangezogen werden kann. Unerwähnt blieb, da auch in den gemeinsam erarbeiteten Artikeln nicht besprochen, der Aspekt des „Sprechenden Spiels“: Empfohlen sei — man darf sich an das Thema langsam heranwagen — zur Einführung der Podcast zum Thema „Storytelling in Videogames“ (Teil 1 / Teil 2) aus der Redaktion der Sendung GameOne, die u.a. wegen ihrer unterhaltsamen, aber dennoch intelligent kritischen Herangehensweise an eines der neueren Medien 2011 für den Grimme Online Award nominiert war. Da hier die These stark gemacht wird, dass auch mittels Gameplay Geschichten entwickelt werden können, steht die Frage im Raum, welche Rolle dann Sprache überhaupt (noch) ’spielt‘.

Im Seminar „Forensische Linguistik“ wurden heute Handschriftenvergleich und Sprechererkennung thematisiert. Dabei kam auch die Entwicklung technischer Hilfsmittel zur Sprache, die die Schrift zunehmend von der Hand der Produzenten lösten. So z.B. die Schreibmaschine, die 1866 von Peter Mitterhofer erfunden wurde.

Im Seminar „Aktuelle Forschungen in der Angewandten Linguistik“ standen heute gegenwärtige Tendenzen in der Kognitiven Linguistik am Beispiel des Spracherwerbs im Mittelpunkt, u.a. am Beispiel einer authentischen Aufnahme von H. (1;10) :  „Hör auf(,) laufen“. Die Kontextbedingungen wurden im Seminar erläutert, hier sei nur die Audiodatei (MP3) nachgeliefert.

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