Die Welt wird schwarz (Achilles Mbembe). Analyse diskurspragmatischer Indizien für die Neubelebung rassistischen Denkens

Screen Shot 04-28-16 at 09.18 AMIm Vortrag ist es mir Anliegen, darauf hinzuweisen, dass in Philosophie und Soziologie differenzierte Rassismuskonzepte diskutiert werden, die vor allem in germanistischer (!) Koloniallinguistik und Missionarslinguistik stärker rezipiert werden könnten.

Im Vortrag verstehe ich die Rasse (mit Foucault) als diskursiv konstruiertes Element des Dispositivs der Disziplin und greife auf die Überlegungen Mbembes zur Figur des Negers als des prototypischen europäischen Rassensubjektes zurück. An historischen deutschsprachigen Quellen des späten 18. und frühen 19. Jh. aus ‚Westindien‘ erschließe ich einen Teil der Konzepte, die ganz wesentlich sind für die Etablierung einer (!) der Figuren des Negers.

Abschließend zeige ich an wenigen Beispielen der Gegenwart, dass die ins Hysterische gesteigerte Angst vor dem Fremden sowie das Bedürfnis der Einschließung des Eigenen als Sicherheitsmaßnahme und ihre Ausdrucksformen Ausgangspunkte neuen rassistischen Denkens sein können.

Vortragsskript und Präsentation.

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