Wahlbriefe in „Leichter Sprache“: Um Schönheit geht es nicht

26. April 2017

Publikationen, Sonstiges

Interview mit Anna-Kathrin Gellner, erschienen am 11.04.2017 in der Onlineausgabe (gekürzt am 12.04.2017 in der Printausgabe) der SHZ.

Bei den Wahlbenachrichtungen handelt es sich ja um ein Informationsblatt: Sie sollen gewährleisten, dass möglichst viele Menschen am politischen Leben teilhaben können. Sollte es auch Gedichte und Romane in „Leichter Sprache“ geben?

„Als eigenes Format vielleicht schon. Eine Adaptation beispielsweise der Bibel halte ich jedoch nicht unbedingt für einen guten Weg. Man muss sich ja auch fragen, was von der Zielgruppe gelesen wird. Das sind in der Regel Krimis oder Ratgeberbücher für den Alltag. Kaum jemand wird sagen: „Auf Shakespeares ,Hamlet’ in ‚Leichter Sprache‘ habe ich gewartet.“ Hier wäre eine Adaptation im Theater viel spannender.“

 

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