[MA-S] Protestantische Reformbewegungen im 18. und 19. Jahrhundert

27. Juli 2017

Lehre, Master, Material, [2017] WiSe

Der Protestantismus, der sich in all seinen unterschiedlichen Spielarten beginnend ab dem frühen 16. Jahrhundert entfaltet, wird im 18. und 19. Jahrhundert durch zahlreiche Erneuerungsbewegungen in Frage gestellt. Dazu zählen z. B. unterschiedliche pietistische Communitäten, die nicht nur von in der lutherischen Orthodoxie etablierten Glaubenssätzen und Lehrmeinungen abweichen, sondern auch z. B. durch konsequente Mission im Inneren und Äußeren die etablierte protestantische Kirche permanent herausfordern.

Im Seminar werden die teils erbitterten Auseinandersetzungen um den ‚rechten protestantischen Glauben‘ im Mittelpunkt exemplarisch an den Themenfeldern ‚Innere Mission‘, ‚Äußere Mission‘ (in Grönland, Nord- und Südamerika, der Karibik und Südafrika), christliche Wohlfahrtspflege und christlicher Kapitalismus an Originalquellen stehen – leitend für die Auseinandersetzung werden die Philosophie des Störenfrieds nach Dieter Thomä und neuere Ansätze zur Invektivität, symbolischen Formen der Herabsetzung, sein.

Organisatorische Details

Master-Seminar/Seminar im 4. und 5. Studienjahr/EuroS

Dienstag, 2. DS / W 48/003/U

Quelle des Beitragsbildes

Count Nikolaus Ludwig von Zinzendorf und Pottendorf as The Teacher Of The Peoples. John Valentine Haidt (1700 – 1780)

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: