Annotation phrasaler und transphrastischer Einheiten: der schwierige Umgang mit Mustern, Schemata und Konstruktionen (Paderborn, 30.11.2018)

„Annotation phrasaler und transphrastischer Einheiten: der schwierige Umgang mit Mustern, Schemata und Konstruktionen“. Vortrag auf dem InterGramm-Workshop „Herausforderungen bei der (grammatischen) Analyse historischer Korpora“ an der Universität Paderborn im November 2018.

Inhalt des Vortrags wird ein Votum dafür sein, dass eine sprachgebrauchsbasierte Konstruktionsgrammatik nicht die Hoffnung haben sollte, dass eine automatische Phrasenannotation, die heute schon für das Gegenwartsdeutsche erfolgreich mit relativ hoher Treffsicherheit umgesetzt werden kann, Erläuterung und Analyse sprachlicher Strukturen erleichtert. Das gilt zumindest so lange nicht, wie man sich noch nicht darüber verständigt hat, welche Implikationen die Herkunft der theoretischen Ansätze der Konstruktionsgrammatik aus der Kognitiven Grammatik hat.

Im Impulsreferat wird vorgeschlagen, eine komplexes Einbettungssystem von Konstruktionen als Bedeutungs-Formpaaren anzunehmen, das es möglich macht, Konstrukte des Gebrauchs bis hin zu komplexen Entitäten über die Ebene der Periphrase hinaus zu analysieren. Problematisiert werden in diesem Zusammenhang relationale Kategorisierungen der funktionalen Syntax und der projektionistischen Valenzgrammatik.

Präsentation zum Vortrag (*.pdf)

 

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