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Nonagentive Konstruktionen des Deutschen am Beispiel „anmuten“ (2017)

26. April 2017

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Alexander Lasch. 2017. Nonagentive Konstruktionen des Deutschen am Beispiel anmuten. In: Nouveaux Cahiers d‘ Allemand 35(1), 1-19. ~~ Im Beitrag steht die Konstruktion der ASKRIPTION (Eigenschaftszuweisung) mit anmuten im Mittelpunkt. Zu denken ist dabei an Beispiele wie: Und das ist äußerst wertvoll für einen Bahnhof! So gewaltig die große Bahnsteighalle anmutet mit ihren zwölf Geleisen und fünf […]

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Wahlbriefe in „Leichter Sprache“: Um Schönheit geht es nicht

26. April 2017

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Interview mit Anna-Kathrin Gellner, erschienen am 11.04.2017 in der Onlineausgabe (gekürzt am 12.04.2017 in der Printausgabe) der SHZ. Bei den Wahlbenachrichtungen handelt es sich ja um ein Informationsblatt: Sie sollen gewährleisten, dass möglichst viele Menschen am politischen Leben teilhaben können. Sollte es auch Gedichte und Romane in „Leichter Sprache“ geben? „Als eigenes Format vielleicht schon. Eine Adaptation […]

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Zum Verständnis morphosyntaktischer Merkmale in der funktionalen Varietät „Leichte Sprache“ (2017)

3. Februar 2017

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Alexander Lasch. 2017. Zum Verständnis morphosyntaktischer Merkmale in der funktionalen Varietät „Leichte Sprache“. In: Bettina M. Bock, Ulla Fix & Daisy Lange (Hg.). „Leichte Sprache“ im Spiegel theoretischer und angewandter Forschung. Frank & Timme, Berlin. 275-299. Im ersten Halbjahr 2016 wurde in Kooperation mit dem Martinsclub Bremen e.V. eine empirische Untersuchung zur funktionalen Varietät „Leichte Sprache“ […]

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Rezension zu „Schreiben digital“ (Dürscheid & Frick 2016)

12. November 2016

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Rezension zu Christa Dürscheid & Karina Frick. 2016. Schreiben digital. Wie das Internet unsere Alltagskommunikation verändert (Einsichten 3). Stuttgart: Kröner. 156 Seiten, 21 Abbildungen. 14,90€ Bevor man sich dem, das sei verraten, gut lesbaren, unterhaltsamen und ansprechend gestalteten Schreiben digital von Dürscheid & Frick zuwendet, lohnt ein Blick auf das Ziel der Einsichten, um den Band einordnen zu können. Kröner […]

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Zum Verhältnis von Valenz- und Konstruktionsgrammatik (2016)

28. September 2016

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Alexander Lasch. 2016. Zum Verhältnis von Valenz- und Konstruktionsgrammatik am Beispiel des werden-Passivs als nonagentive Konstruktion im Deutschen. In: Albrecht Greule & Jarmo Korhonen (Hgg.). Historisch syntaktisches Verbwörterbuch. Valenz- und konstruktionsgrammatische Beiträge. Frankfurt am Main u.a.: Lang. 277-300.

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Nonagentive Konstruktionen des Deutschen (2016)

28. September 2016

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Alexander Lasch. 2016. Nonagentive Konstruktionen des Deutschen (SuW 25). Berlin, Boston: de Gruyter. Gegenstand dieser Studie sind nonagentive Konstruktionen des Deutschen, die sich maßgeblich durch die ihnen eigene Perspektivierungsleistung auszeichnen. Sie werden als eigenständige Formate aufgefasst mit konkreten Formen und spezifischen Bedeutungen. Damit wird das ‚Konversenmodell‘ der ‚aktivischen und passivischen Handlungsformen des Verbs‘ suspendiert.  Mit […]

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Grammatische Konstruktionen als Basis narrativer Routinen

28. September 2016

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Grammatische Konstruktionen als Basis narrativer Routinen. 25. Germanistentag zum Rahmenthema „Erzählen”. Bayreuth, 27.09.2016. Im Mittelpunkt des Vortrags wird exemplarisch die Konstruktion der ASKRIPTION mit aussehen stehen, welche – überraschend – zum Repertoire sprachlicher Mittel gehört, die für Erzählungen etabliert sind. Es handelt sich dabei um ein konventionalisiertes Form-Bedeutungspaar, eine Konstruktion, die im Spannungsfeld zwischen Modalität und Nonagentivität […]

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Die Welt wird schwarz (Achilles Mbembe). Analyse diskurspragmatischer Indizien für die Neubelebung rassistischen Denkens

28. April 2016

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Im Vortrag ist es mir Anliegen, darauf hinzuweisen, dass in Philosophie und Soziologie differenzierte Rassismuskonzepte diskutiert werden, die vor allem in germanistischer (!) Koloniallinguistik und Missionarslinguistik stärker rezipiert werden könnten. Im Vortrag verstehe ich die Rasse (mit Foucault) als diskursiv konstruiertes Element des Dispositivs der Disziplin und greife auf die Überlegungen Mbembes zur Figur des Negers als […]

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Rezension zu Eilika Fobbe, Forensische Linguistik (2013)

20. April 2016

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Alexander Lasch. 2013. Rezension zu Eilika Fobbe, Forensische Linguistik. Eine Einführung. 2011. In:  Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 80. 224-226.

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Rezension zu Marc Felfe, Das System der Partikelverben mit „an“ (2013)

20. April 2016

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Alexander Lasch. 2013. Rezension zu Marc Felfe, Das System der Partikelverben mit „an“. Eine konstruktionsgrammatische Untersuchung. 2012. In:Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 80. 219-220.  

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Lemmata in den Wörterbüchern zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK)

14. März 2016

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Autobiographie. In: Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK) Online (2015). Berlin, Boston: De Gruyter. Retrieved 14 Mar. 2016, from http://www.degruyter.com/view/WSK/wsk_idba10f9c8-629a-4a55-9f8c-77d3a5cf94b1. Erbauungsliteratur. In: Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK) Online (2015). Berlin, Boston: De Gruyter. Retrieved 14 Mar. 2016, from http://www.degruyter.com/view/WSK/wsk_id_wsk_artikel_artikel_16371. Lebensbeschreibung. In: Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK) Online (2015). Berlin, Boston: De Gruyter. Retrieved […]

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Verschränkung komplexer Konstruktionen

14. März 2016

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Auf dem Workshop „Historische Konstruktionsgrammatik: Konvergenzen und Divergenzen im Sprach- und Konstruktionswandel“ stellte ich im Februar im Vortrag „Verschränkung abstrakter grammatischer Konstruktionen. Über die ‚Perfektlücke‘ im Frühneuhochdeutschen“ Teilergebnisse meiner Studie „Nonagentive Konstruktionen des Deutschen“ im Hinblick auf den Stand des Deutschen zwischen 1600 und 1900 (auf der Basis des Korpus des Deutschen Textarchivs) vor. Präsentation […]

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Peer review

26. Februar 2016

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Constructions and Frames (CF) Journal of Social Sciences (JSS) Niederdeutsches Jahrbuch (NiederdtJB) Zeitschrift für Germanistische Linguistik (ZGL)

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Alltag Einheit: Leichte Sprache unter der Lupe

22. Januar 2016

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Alltag Einheit. Leichte Sprache aus sprachwissenschaftlicher Perspektive. Vortrag am Deutschen Historischen Museum. Berlin, 21. Januar 2016. Die Präsentation ist bereits eine aktualisierte Version, die auf der Internationalen Tagung „Leichte Sprache“ im Spiegel theoretischer und angewandter Forschung Grundlage des Vortrags war.

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Das Niederdeutsche im Rahmen einer Sprachgeschichte des Deutschen (2015)

5. November 2015

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Markus Hundt & Alexander Lasch. 2015. Das Niederdeutsche im Rahmen einer Sprachgeschichte des Deutschen. In: Dies. (Hg.). Deutsch im Norden (Jahrbuch für germanistische Sprachgeschichte 6). Berlin u.a.: de Gruyter. 3-17.

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Deutsch im Norden (2015)

5. November 2015

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Markus Hundt & Alexander Lasch (Hg.). 2015. Deutsch im Norden (Jahrbuch für germanistische Sprachgeschichte 6). Berlin u.a.: de Gruyter. Zum Inhalt. Überblick über die Einzelbände des Jahrbuchs.

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Soziale Medien in der externen Unternehmenskommunikation (2015)

29. Oktober 2015

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Alexander Lasch. 2015. Soziale Medien in der externen Unternehmenskommunikation. In: Markus Hundt & Dorota Biadala unter Mitarbeit von Daniel Jäschke (Hgg.). Handbuch Sprache in der Wirtschaft (HSW13). Berlin, New York: de Gruyter. 297-323.

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Lemmata in den „Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK) Online“

22. Oktober 2015

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Bisher erschienen Autobiographie Erbauungsliteratur Lebensbeschreibung Märchen Text Textsorte

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Von „Closed Access“ zu „Open Access“, von Print zu Digital – ein Erfahrungsbericht

10. Oktober 2015

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„Von „Closed Access“ zu „Open Access“, von Print zu Digital – ein Erfahrungsbericht“ auf den 9. Open Access Tagen in Zürich am 7. und 8. September 2015. Im Beitrag bezogen Herausgeberinnen und Herausgeber der Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft (ZRS) Position zu „Open Access“ und ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit de Gruyter als Wissenschaftsverlag. Von „Closed Access“ […]

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Konstruktionen in der geschriebenen Sprache (2015)

3. August 2015

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Alexander Lasch. 2015. Konstruktionen in der geschriebenen Sprache. In: Christa Dürscheid & Jan Georg Schneider (Hgg.). Handbuch Satz, Äußerung, Schema (HSW4). Berlin, New York: de Gruyter. 503-526.

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Konstruktionen im Dienst von Argumentationen (2015)

19. März 2015

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Alexander Lasch. 2015. Konstruktionen im Dienst von Argumentationen. In: Jörg Bücker & Susanne Günthner & Wolfgang Imo (Hgg.). Konstruktionsgrammatik V. Konstruktionen im Spannungsfeld von sequenziellen Mustern, kommunikativen Gattungen und Textsorten. Tübingen: Stauffenburg. 107-131.

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Gott ist ein Freund des Lebens. Die Konstruktion [[NP]+[[DETGEN]+[Lebens]]] als gestalthafte Routine (2015)

19. Februar 2015

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Alexander Lasch. 2015. Gott ist ein Freund des Lebens. Die Konstruktion [[NP]+[[DETGEN]+[Lebens]]] als gestalthafte Routine im palliativmedizinischen Diskurs. In: Alexander Ziem & ders. (Hgg.). Konstruktionsgrammatik IV. Konstruktionen als soziale Konventionen und kognitive Routinen. Tübingen: Stauffenburg. 133-154.

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Konstruktionsgrammatik IV. Konstruktionen als soziale Konventionen und kognitive Routinen (2015)

19. Februar 2015

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Alexander Ziem & Alexander Lasch (Hgg.). 2015. Konstruktionsgrammatik IV. Konstruktionen als soziale Konventionen und kognitive Routinen. Tübingen: Stauffenburg. Die Beiträge des vorliegenden Bandes aus der Konstruktionsgrammatik-Reihe bei Stauffenburg beschäftigen sich mit soziopragmatischen Aspekten von grammatischen Konstruktionen. In drei thematischen Sektionen werden neue Forschungsperspektiven präsentiert und ausgelotet, die verschiedene Grenzbereiche von Pragmatik und Grammatik betreffen: „Partnerorientierte Konstruktionen“, „Konstruktionen in Texten […]

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Zur Vereinbarkeit von diskurslinguistisch motivierter Sprachgeschichtsschreibung und maschineller Sprachanalyse (2014)

15. Oktober 2014

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Alexander Lasch. 2014. Zur Vereinbarkeit von diskurslinguistisch motivierter Sprachgeschichtsschreibung und maschineller Sprachanalyse am Beispiel des „Islamismus“-Diskurses. In: Vilmos Ágel & Andreas Gardt (Hgg.). Paradigmen der Sprachgeschichtsschreibung (Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte 5). Berlin, New York: de Gruyter. 231-249.

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Sprache und Religion (2014)

15. Oktober 2014

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Alexander Lasch & Wolf-Andreas Liebert. 2014. Sprache und Religion. In: Ekkehard Felder & Andreas Gardt (Hgg.). Handbuch Sprache und Wissen (HSW 1). Berlin, Boston: de Gruyter. 475-492.

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Mitarbeit an Radio- und Fernsehsendungen

3. Juli 2014

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“Wie streite ich?” — Kurzer Bericht über das 3. Lutherschultreffen „sagen will ich’s, schreiben will ich’s – die Sprache der Reformation“. MDR um 11 – 02.07.2014, 11:00 Uhr. „Was ist ein Islamist?“ NDR Info – 29.06.2014, 06:05 Uhr. Autor_in: Reiner Scholz. Der Verfassungsschutz und die Innenbehörden werden nicht müde zu betonen, dass 99 Prozent aller […]

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„sagen will ich’s, schreiben will ich’s“ — die Sprache der Reformation

3. Juli 2014

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Inhaltliche Konzeption Dr. Alexander Lasch Germanistisches Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Leibnizstraße 8 24118 Kiel Logistik und Koordination Dr. Bert Xylander Stellv. Schulleiter des Sächsischen Landesgymnasiums Sankt Afra zu Meißen Freiheit 13 01662 Meißen Exposition Wer etwas bewegen will, muss sich Gehör verschaffen. Muss reden, sprechen, diskutieren, schreiben, aushandeln und streiten. Es gibt Zeiten, die […]

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Das Fenster wirkt geschlossen. Überlegungen zu nonagentiven Konstruktionen des Deutschen (2014)

3. April 2014

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Alexander Lasch. 2014. Das Fenster wirkt geschlossen. Überlegungen zu nonagentiven Konstruktionen des Deutschen aus konstruktionsgrammatischer Perspektive. In: Ders. & Alexander Ziem (Hgg.). Grammatik als Netzwerk von Konstruktionen: Sprachwissen im Fokus der Konstruktionsgrammatik (Sprache und Wissen 15). Berlin, Boston: de Gruyter. 65-95.

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Grammatik als Netzwerk von Konstruktionen (2014)

3. April 2014

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Alexander Lasch & Alexander Ziem (Hgg.). 2014. Grammatik als Netzwerk von Konstruktionen: Sprachwissen im Fokus der Konstruktionsgrammatik (Sprache und Wissen 15). Berlin, Boston: de Gruyter. Anhand von exemplarischen Analysen gehen die Beiträge in diesem Band grundlegenden Forschungsfragen nach, die sich aus der Konzeption von Grammatik als Netzwerk von Konstruktionen ergeben: Sprachliches Wissen setzt sich aus einem strukturierten Set an […]

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[Ausländische] Menschen [haben Angst] – Wahlkampf in ‚leichter Sprache‘ (2013)

21. Januar 2014

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Alexander Lasch. 2013. [Ausländische] Menschen [haben Angst] – Wahlkampf in ‚leichter Sprache‘. In: WIR. Magazin der Donnersmarck-Stifung H. 2/2013. 32f. Der kurze Beitrag (PDF), der auf einem Blogartikel basiert, ist wie die gesamte Zeitschrift frei verfügbar. Dem Beitrag geht ein Artikel „Wie schwer ist leicht?“ von Ursula Rebenstorf voraus (30f.), in den auch Teile eines Interviews eingeflossen […]

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[CfP] Deutsch im Norden. Varietäten des norddeutschen Raumes im Spiegel der germanistischen Sprachgeschichtsforschung

17. Oktober 2013

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[Download des CfP als PDF] Die Varietäten des norddeutschen Raumes (vom Altniederdeutschen bis zu den heutigen norddeutschen Varietäten der Alltagssprache) nehmen in der sprachhistorischen Forschung eine nachgeordnete Rolle ein, da diese sich fast ausschließlich mit den hochdeutschen Varietäten befasst. Das hat seine Gründe nicht nur in der historischen und kulturellen Entwicklung des gesamten Sprachraumes sowie der […]

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Sind serielle Texte ein Gegenstand linguistischer Diskursanalyse? (2013)

13. September 2013

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Alexander Lasch. 2013. Sind serielle Texte ein Gegenstand linguistischer Diskursanalyse? Zu diskursbestätigenden und diskursverändernden ‚Lebensbeschreibungen‘ in rituellen Kontexten. In: Dietrich Busse & Wolfgang Teubert (Hg.). Linguistische Diskursanalyse: neue Perspektiven. Wiesbaden: Springer VS. 381-399. Inhaltsverzeichnis (PDF, 1,3 MB) des Bandes Vorwort (PDF, 1,4 MB) Vorschau auf die einzelnen Beiträge

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„Wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke …“. Eine Analyse zu wirken + Part II / ADJ

28. August 2013

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Ziel des Beitrags „Wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke…“ auf dem Workshop Korpuslinguistik an der TU Dresden am 19. Juli 2013 war es, Problemfälle der Analyse aufzuzeigen, die sich dann ergeben, wenn Annotationen von Korpora nicht passgenau sind zu z.B. konstruktionsgrammatischen Prämissen.  Am Beispiel von wirken in der Konstruktion der Askription diskutiere ich einige Korpusbelege und illustriere […]

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Leichte Kost? — Wahlprogramme zur BTW13 in „Leichter Sprache“

24. August 2013

2 Kommentare

Zusammen-Fassung der Ergebnisse in „Leichter Sprache“ (PDF, mit invertiertem Kontrast). Der Artikel ist nun auch bei polittrend zu lesen. Die Wahlprogramme zur BTW 2013 in „Leichter Sprache“ — eine Analyse Die Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl 2013 liegen seit wenigen Tagen in „Leichter Sprache“ vor — Grund genug, sie sich (endlich) genauer vergleichend anzusehen. Zunächst bespreche […]

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Konstruktionsgrammatik und Diskurslinguistik

13. August 2013

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Zu behaupten, dass die Konstruktionsgrammatik mit der „Konstruktion“ das einzige Format sprachlichen Wissens offeriere, ist gewagt. Das zeigt sich besonders dann, wenn über die Reichweite des Konstruktionsbegriffs diskutiert wird, wie z.B. auf der Tagung „Konstruktionen im Spannungsfeld von sequenziellen Mustern, Gattungen und Textsorten“ im November 2012 in Münster. Dennoch kann es nützlich sein, sich darüber […]

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Von “behinderten Menschen” zu “Menschen mit Behinderung” — das Wahlprogramm der SPD in ‘leichter Sprache’*

9. Juli 2013

7 Kommentare

Auf den ersten Blick hat sich nicht viel getan bei der SPD, wenn man sich die Wahlprogramme in ‚leichter Sprache‘ von 2009 (*.pdf) und 2013 (*.pdf) im direkten Vergleich in einer Wordcloud ansieht. Auf den zweiten Blick jedoch fallen einige signifikante Änderungen auf, die u.a. auf eine höhere Sensibilität gegenüber den Adressierten des Programms schließen lassen. An anderer […]

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Wo sind die PIRATEN? Eine Kritik an der Broschüre „Wie man wählt“ zur Bundestagswahl 2013 (#BTW2013)

8. Juli 2013

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7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren können nicht richtig lesen und schreiben (Stand: 2011). An sie sind Texte in ‚leichter Sprache‚ adressiert, um ihnen die Auseinandersetzung  mit der Gesellschaft, in der sie leben, möglich bzw. leichter zu machen. Dies gilt auch und gerade für die Bundestagswahl und deshalb verwundert „das sehr hohe Interesse […]

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Wecken Laute Emotionen?

21. Mai 2013

2 Kommentare

Myers-Schulz et. al. legten im Januar 2013 die Studie Inherent emotional quality of human speech sounds (http://goo.gl/t3q0y) vor, in der sie (zunächst für SprecherInnen des Englischen) herausarbeiteten, dass wahrgenommene F1/F2-Shifts in Kunstworten überproportional oft mit bestimmten Emotionen assoziiert würden. Schließlich gaben sie auch einen Hinweis darauf, dass dies wohl bei Sprecherinnen und Sprechern anderer Sprachen ähnlich […]

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[Ausländische] Menschen [haben Angst]* — Wahlkampf in ‚leichter Sprache‘

2. April 2013

2 Kommentare

I Bevor sich Jan Fleischhauer zu diesem Thema äußert — die Gefahr besteht! –, möchte ich das gern tun. Bald ist Bundestagswahl. Wie 2009 werden die großen politischen Parteien auch in diesem Jahr Wahlkampf mit Wahlprogrammen in ‚leichter Sprache‘ machen. Bei ca. 7,5 Millionen erwerbstätigen Menschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland (leo. […]

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IEE im Einführungsseminar — eine Nachbesprechung

14. März 2013

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Dieses Semester habe ich sehnlichst auf die Evaluation des Seminars „Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft“ gewartet, erhoffte ich mir doch wichtige (anonyme) Aussagen über den Versuch, das Inverted Classroom Model (ICM) zu einem dreistufigen Modell Introduction // Exercise // Evaluation (IEE) auszubauen und in die Lehre zu implementieren. Ergebnisse der Lehrevaluation zum Seminar Die Ergebnisse sind, wie […]

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‚Leichte Sprache‘ — 10 Gestaltungshinweise

3. Februar 2013

9 Kommentare

+++ Hinweis (08.10.16): Dieser Artikel wurde vor drei Jahren veröffentlicht und wird demnächst in einer Überarbeitung aktualisiert werden, da zahlreiche Beobachtungen mittlerweile nach eigenen empirischen Arbeiten zu korrigieren sind. Das betrifft das Verständnis von ‚langen Sätzen‘, Stellung von Adverbialen im Vorfeld, die Nutzung von Kopula- und Passivkonstruktionen, das Präteritum als einfache Vergangenheitsform, konditionale und kausale Nebensätze […]

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Konstruktionsgrammatik. Konzepte und Grundlagen gebrauchsbasierter Ansätze (2013)

31. Januar 2013

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Alexander Ziem und Alexander Lasch. 2013. Konstruktionsgrammatik. Konzepte und Grundlagen gebrauchsbasierter Ansätze (Germanistische Arbeitshefte 44). Berlin, Boston: de Gruyter. Vorwort und Inhaltsverzeichnis Flyer zur Ankündigung Prüfexemplar bestellen (für Dozenten als Printfassung / E-Book) Besprechungen: Christa Dürscheid. 2013. In: Germanistik 54 (1–2). 14-15. Thomas Hoffmann. 2013. In: eLanguage. Online verfügbar unter: http://journals.linguisticsociety.org/booknotices/?p=2614. Stand: 22.12.2016. Simon Kasper. 2016. […]

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Bekenntnisse

1. Januar 2013

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Die Confessiones Augustins (354-430) zählen zu den großen Entwürfen spätantiker Literatur, die für das frühe Christentum prägend wurden — gern weist man ihnen den Status der für das Abendland lange einflussreichsten Autobiographie zu. Der Deutschlandfunk widmet nun diesem Lebensentwurf eine mehrteilige Reihe und versendet sie, wahrscheinlich kaum bemerkt, zwischen Weihnachten und Hochneujahr: Mo., 31.12.2012 Teil 1: Das Studium […]

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Wer hat Angst vor dem Islam? Konstruktionen im Dienst von Argumentationen am Beispiel der Debatte über die Errichtung von Minaretten

16. November 2012

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Zugegeben, der Obertitel für einen Vortrag auf der Tagung „Konstruktionen im Spannungsfeld von sequenziellen Mustern, Gattungen und Textsorten“, Münster, 14.11.-16.11.2012, spielt mit einer Erwartungshaltung, die spätestens im öffentlichen Diskurs mit dem Minarett-Streit in der Schweiz offen ausgestellt wurde. „Überfremdung“ und „Islamisierung“ waren bspw. Begriffe, die für den (stets und immer drohenden) „Untergang des Abendlandes“ und der […]

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Inverted Classroom Model (ICM) — Vorstellung für den Kurs „Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft“

17. Oktober 2012

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Einführender Vidcast in das ICM und seine Integration in ein dreistufiges Modell „Introduction / Exercise / Evaluation“ für den Kurs „Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft“ an der CAU zu Kiel im WS 2012/2013. Das kurze Video stellt lediglich die Methode knapp vor, die thematischen Inhalte des Seminars werden im Verlauf des Semesters eingestellt. Update: Konstruktive […]

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Konstruktionen — Wissen — Diskurs

13. September 2012

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Internationales Kolloquium der Graduiertenplattform des Forschungsnetzwerks »Sprache und Wissen«, des Internationalen Wissenschaftsforums und des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg. Veranstalter ist die Graduiertenplattform des Forschungsnetzwerks »Sprache und Wissen«, vertreten durch  Dr. Marcus Müller. Kooperationspartner sind Dr. Alexander Lasch und Dr. Alexander Ziem. Unterstützt wird die Tagung von  Prof. Dr. Ekkehard Felder. Website zur Tagung: http://www2.gs.uni-heidelberg.de/sprache02/network/veranstaltungen_col_12.html

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„Die Assassinen sollen aus Ägypten stammen“ — Geschichte(n) eines radikal-islamischen Ordens (2012)

30. August 2012

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Alexander Lasch. 2012. „Die Assassinen sollen aus Ägypten stammen“ — Geschichte(n) eines radikal-islamischen Ordens und ihre Diskursivierung an der Schwelle zur Moderne. In: Christian Braun (Hg.). Sprache und Geheimnis. Sondersprachenforschung im Spannungsfeld zwischen Arkanem und Profanem (Lingua Historica Germanica 4). Berlin: Akademie. 89-106.

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Ich weiß, was Du letzten Sommer gesagt hast. Möglichkeiten der maschinellen Autorenidentifizierung

25. Juni 2012

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Joachim Scharloth* sprach im Rahmen des Seminars “Forensische Linguistik” über: Autorenidentifizierung und Autorschaftsverschleierung. Maschinelle Methoden in der forensischen Linguistik und Möglichkeiten ihrer Überlistung Wesentliches Anliegen war ihm, auf die Möglichkeiten und Risiken der maschinellen Autorenidentifizierung hinzuweisen. In der Informatik werden so genannte „unbewusste“ sprachliche Kriterien (Wortlänge, Satzlänge, Anzahl der Konnektoren, n-Gramme von Buchstaben, Anzahl der Ziffern etc.) für […]

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Spielt man erst, wenn man weiß, dass man spielt?

8. Juni 2012

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Christine Stridde* sprach im Rahmen des Seminars „Pragmalinguistik“ über: „ein minne diu si von minne schiet“. Minnespiel und Wortspiel in Ulrichs von dem Tuerlin „Arabel„. Im Mittelpunkt ihres Vortrags standen spieltheoretische Überlegungen und deren Bedeutung für die hermeneutische Arbeit am Beispiel der vormodernen Arabel, in der im Erzählen über ein (Schach-)Spiel durch das (Sprach-)Spiel unterschiedliche […]

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Limitierung als Herausforderung für die Variationslinguistik

23. April 2012

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Das Varietätenmodell Heinrich Löfflers wird in der germanistischen Linguistik resp. Soziolinguistik sowohl in der Forschung als auch in der Lehre noch immer verwendet, auch wenn es heute in Bezug auf verschiedene Aspekte zu erweitern ist. Dazu gehören sicherlich die Berücksichtigung der Veränderungen der Medienlandschaft in den letzten 30 Jahren und deren Auswirkungen auf den Sprachgebrauch […]

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