Schlagwort-Archiv: Grammatik

Leichte oder einfache Sprache? Eine empirische Grundlegung

9. November 2017

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Der Vortrag (30.03.2017, Berlin) fasst die Ergebnisse einer Studie zusammen, die in Zusammenarbeit mit dem Martinsclub Bremen 2016 durchgeführt worden ist. Eine erste Detailanalyse liegt u.a. bereits publiziert vor (vgl. Lasch 2017 [Letzfassung vor Druck]), der Überblick über die Ergebnisse jedoch ist bis jetzt noch keiner breiteren Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die hier vorgestellten Ergebnisse sind […]

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Betreute und publizierte Studienabschlussarbeiten

30. August 2017

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Rummel, Marlene. 2017. Brisantes Suffix? Zum Gewicht von –ling im Konzept des Flüchtlings (Sprache, Literatur, Kommunikation – Geschichte und Gegenwart 10). GEB. Online verfügbar unter: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2017/13049/. Stand: 30.08.2017.

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Zum Verständnis morphosyntaktischer Merkmale in der funktionalen Varietät „Leichte Sprache“ (2017)

3. Februar 2017

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Alexander Lasch. 2017. Zum Verständnis morphosyntaktischer Merkmale in der funktionalen Varietät „Leichte Sprache“. In: Bettina M. Bock, Ulla Fix & Daisy Lange (Hg.). „Leichte Sprache“ im Spiegel theoretischer und angewandter Forschung. Frank & Timme, Berlin. 275-299. Im ersten Halbjahr 2016 wurde in Kooperation mit dem Martinsclub Bremen e.V. eine empirische Untersuchung zur funktionalen Varietät „Leichte Sprache“ […]

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Von “behinderten Menschen” zu “Menschen mit Behinderung” — das Wahlprogramm der SPD in ‘leichter Sprache’*

9. Juli 2013

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Auf den ersten Blick hat sich nicht viel getan bei der SPD, wenn man sich die Wahlprogramme in ‚leichter Sprache‘ von 2009 (*.pdf) und 2013 (*.pdf) im direkten Vergleich in einer Wordcloud ansieht. Auf den zweiten Blick jedoch fallen einige signifikante Änderungen auf, die u.a. auf eine höhere Sensibilität gegenüber den Adressierten des Programms schließen lassen. An anderer […]

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‚Deppenapostroph‘ macht männlich – die „Deutsche Sprachwelt“ zeigt, wie’s geht!

17. Juni 2013

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Der so genannte ‚Deppenapostroph‘ ist dank Rechtschreibreform überhaupt nicht mehr so deppert, wie viele meinen. Kurz: Sobald ein Eigenname involviert ist, der morphologisch markiert bleiben soll, das heißt: erkennbar, ist fast alles erlaubt. Das hindert populistische Sprachkritiker_innen nicht daran, ein Fass aufzumachen, wenn sie irgendwo „Andrea’s Kiosk“ lesen. Wie jetzt die „Deutsche Sprachwelt“ (Facebook // Website) zustimmend […]

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‚Leichte Sprache‘ — 10 Gestaltungshinweise

3. Februar 2013

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+++ Hinweis (08.10.16): Dieser Artikel wurde vor drei Jahren veröffentlicht und wird demnächst in einer Überarbeitung aktualisiert werden, da zahlreiche Beobachtungen mittlerweile nach eigenen empirischen Arbeiten zu korrigieren sind. Das betrifft das Verständnis von ‚langen Sätzen‘, Stellung von Adverbialen im Vorfeld, die Nutzung von Kopula- und Passivkonstruktionen, das Präteritum als einfache Vergangenheitsform, konditionale und kausale Nebensätze […]

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Konstruktionsgrammatik. Konzepte und Grundlagen gebrauchsbasierter Ansätze (2013)

31. Januar 2013

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Alexander Ziem und Alexander Lasch. 2013. Konstruktionsgrammatik. Konzepte und Grundlagen gebrauchsbasierter Ansätze (Germanistische Arbeitshefte 44). Berlin, Boston: de Gruyter. Vorwort und Inhaltsverzeichnis Flyer zur Ankündigung Prüfexemplar bestellen (für Dozenten als Printfassung / E-Book) Besprechungen: Christa Dürscheid. 2013. In: Germanistik 54 (1–2). 14-15. Thomas Hoffmann. 2013. In: eLanguage. Online verfügbar unter: http://journals.linguisticsociety.org/booknotices/?p=2614. Stand: 22.12.2016. Simon Kasper. 2016. […]

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‚Leichte‘ Nachrichten

3. Januar 2013

8 Kommentare

Der Deutschlandfunk startet aktuell mit einem neuen Angebot in den multimedialen Dschungel — den ‚leichten‘ Nachrichten unter http://www.nachrichtenleicht.de/. Gemeint ist damit, dass diese leicht verständlich formuliert sein sollen, an inhaltlichem Gewicht büßen sie natürlich nicht ein. Die begrüßenswerte Initiative wird durch den Radiosender und eine Gruppe Studierender von der Fachhochschule Köln getragen. Vielleicht darf man […]

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grammatik anders entschieden gehabt

27. Juli 2012

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Eine Zugriffsstatistik ist ein nützliches Werkzeug. Heute stieß jemand auf den „Sprachpunkt“ mittels der im Titel zitierten Suchanfrage: grammatik anders entschieden gehabt. Da ich dem Suchenden nicht direkt antworten kann, möchte ich es via kurzem Artikel indirekt tun. Nicht in der Anfrage realisiert ist wohl die finite Verbform: [habe/hatte] anders entschieden gehabt. Es handelt sich dabei um die […]

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Wozu Korpuslinguistik?

24. Februar 2012

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Vor einiger Zeit habe ich mich hier kurz mit der Frage auseinandergesetzt, warum man sich mit „Konstruktionsgrammtik“ beschäftige. Heute wurde ich ein wenig ungläubig angeschaut, als ich in einem Nebensatz erwähnte, dass quantitative, statistische Verfahren inkl. unterschiedlicher Bildgebung durchaus nützlich sind, um dem einzelnen Sprachbenutzer unbewusst bleibende sprachliche Strukturen sichtbar zu machen, die sich erst […]

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Die Nacht ist vorgedrungen

18. Dezember 2011

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Dem Lied „Die Nacht ist vorgedrungen“ sieht und hört man sein Alter nicht an — auf einem kleinen Konzert des Kammerchor Chemnitz wurde es heute von Wolfgang Richter angekündigt mit den Worten, dass wir mit ihm „wohl einen der schönsten Choräle“ mit dem Text von Jochen Klepper (1903-1942), der Melodie von Johannes Petzold (1912-1985) und […]

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Ich habe XY geschrankt

27. September 2011

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„Ansonsten wird sie im Abo gekauft, 5 Minuten durchgeblättert […] um dann geschrankt zu werden.“ (der_arit, 22.09.11, 16:26, maniac-forum,http://goo.gl/ZRopC) Neologismen zeigen die Wandlungsfähigkeit sowie Produktivität einer Sprache und die Kreativität ihrer Sprecher an. Ein Beispiel dafür ist das Verb schranken, welches ökonomisch und gewitzt Gefüge wie in das Regal stellen/legen, im Schrank verstauen, im Keller lagern usw. verkürzt. Interessanterweise wird […]

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Das App

27. September 2011

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Die „Applikation“ (engl. „application“) ist keinesfalls ein grammatisches Neutrum (wie „das Blog“), sie ist weiblich. Allerdings ist im Ggs. zum maskulinen Gebrauch des „Blogs“ der Kreis derer, die „das App“ sagen und meinen, vermutlich wesentlich kleiner: Es sind deutsche Muttersprachler. Es sind Smartphone-Nutzer. Sie erkennen „App“ nicht als Abkürzung für „Applikation“/“application“, sondern vermuten wohl einen […]

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Macht’s uns doch bitte nicht so schwer

27. September 2011

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Daran werden wir uns gewöhnen (müssen). Normative und auch deskriptive Grammatiken (und normative Populisten) steuern dem falschen Gebrauch des Apostrophs zwar noch vehement entgegen, aber der Widerstand wird (gefühlt) geringer. Das adaptierte Muster (siehe Anzeige) sieht man gleich zweimal im Angebot: Genitiv-s mit Apostroph im Englischen. Im Plural jedoch wird im Englischen Apostroph nur verwendet, […]

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„Leonard abgeholt!“

27. September 2011

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Damit ich ein besonderes Beispiel für die Beschreibung eines Phänomens (nämlich die besondere Perspektivierungsleistung von Konstruktionen) nicht vergesse und mich statt dessen noch einmal an die anregenden Diskussionen in Düsseldorf erinnere, werde ich diesen, wohl mehrfach adressierten, täglichen Ausruf einer schreienden Meute kurz hier diskutieren. In der vorliegenden sprachlichen Äußerung Leonard abgeholt ist alles andere […]

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