Schlagwort-Archiv: Korpuslinguistik

Literatur und Linguistik

12. Dezember 2016

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Initiativen wie bspw. literaturlinguistik.de bemühen sich darum, die Drift zwischen Literatur- und Sprachwissenschaft zu verkleinern, indem man in übergreifenden Fragestellungen zeigt, dass die je verschiedenen Perspektiven auf den Gegenstand und Aneignungen sehr fruchtbar sein können. Ich will heute eine recht spezielle Perspektive erneut in anderem Kontext vorstellen und illustrieren, dass dies kein akademisches Thema sein muss, […]

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Verschränkung komplexer Konstruktionen

14. März 2016

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Auf dem Workshop „Historische Konstruktionsgrammatik: Konvergenzen und Divergenzen im Sprach- und Konstruktionswandel“ stellte ich im Februar im Vortrag „Verschränkung abstrakter grammatischer Konstruktionen. Über die ‚Perfektlücke‘ im Frühneuhochdeutschen“ Teilergebnisse meiner Studie „Nonagentive Konstruktionen des Deutschen“ im Hinblick auf den Stand des Deutschen zwischen 1600 und 1900 (auf der Basis des Korpus des Deutschen Textarchivs) vor. Präsentation […]

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„Wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke …“. Eine Analyse zu wirken + Part II / ADJ

28. August 2013

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Ziel des Beitrags „Wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke…“ auf dem Workshop Korpuslinguistik an der TU Dresden am 19. Juli 2013 war es, Problemfälle der Analyse aufzuzeigen, die sich dann ergeben, wenn Annotationen von Korpora nicht passgenau sind zu z.B. konstruktionsgrammatischen Prämissen.  Am Beispiel von wirken in der Konstruktion der Askription diskutiere ich einige Korpusbelege und illustriere […]

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Konstruktionsgrammatik und Diskurslinguistik

13. August 2013

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Zu behaupten, dass die Konstruktionsgrammatik mit der „Konstruktion“ das einzige Format sprachlichen Wissens offeriere, ist gewagt. Das zeigt sich besonders dann, wenn über die Reichweite des Konstruktionsbegriffs diskutiert wird, wie z.B. auf der Tagung „Konstruktionen im Spannungsfeld von sequenziellen Mustern, Gattungen und Textsorten“ im November 2012 in Münster. Dennoch kann es nützlich sein, sich darüber […]

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Wer zog die erste „rote Linie, die nicht überschritten werden durfte“? Und warum ist sie „rot“?

14. Juni 2013

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Eine „rote Linie wird gezogen“, um „nicht überschritten“ zu werden. Die „rote Linie“ markiert eine geschützte Zone. Sie hegt die Dinge ein, die für denjenigen, der „die rote Linie zieht“,  nicht verhandelbar sind. Die „rote Linie“ steht damit heute metaphorisch (und damit konzeptuell) für eine virtuelle Grenze als letztes kommunikatives Verhandlungsangebot. Wird sie „überschritten“, wie […]

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Material zum Seminar „Forensische Linguistik“

8. Februar 2013

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Inhalt Die „Forensische Linguistik“ ist eine Teildisziplin der Angewandten Linguistik – zu ihrem Gegenstand gehört, in einer weiten Fassung, jegliche Kommunikation, die vor Gericht relevant werden kann. Das Seminar führt in den Gegenstandsbereich ein. Ziel ist, möglichst alle derzeit aktuellen Aspekte der „Forensischen Linguistik“ (mit einem Schwerpunkt auf den Methoden der Phonetik und maschinellen Sprachanalyse […]

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Islamismus / Islamisten. Eine kurze Begriffsgeschichte

15. Januar 2013

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Gestern war im Morgenmagazin der ARD eine Karte zu sehen, die die derzeitige Lage im westafrikanischen Mali veranschaulichen sollte. Da ich mich u.a. auch mit der Wahrnehmung des Islams beschäftige, fiel mir der recht plakativ gesetzte Ausdruck Islamisten in der Karte auf. Angesichts dieser Darstellung und der gegenwärtigen Lage in Ägypten, wo sich „Starke Islamisten“ gegen eine […]

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Seminar „Konstruktionsgrammatik und Korpuslinguistik“

14. September 2012

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Inhalt Die Zeiten, in denen Grammatiken als Regelwerke aus dem „Armchair“ heraus entworfen werden, sind längst vorbei. Vorreiter wie Peter von Polenz (†) mit der Satzsemantik oder Peter Eisenberg mit seiner mehrbändigen Grammatik (Das Wort und Der Satz) haben gezeigt, dass funktionale, deskriptive und nicht normative Zugänge adäquat für die Analyse von Sprache sind. Gleiches gilt für die Konstruktionsgrammatik, die […]

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Ich weiß, was Du letzten Sommer gesagt hast. Möglichkeiten der maschinellen Autorenidentifizierung

25. Juni 2012

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Joachim Scharloth* sprach im Rahmen des Seminars “Forensische Linguistik” über: Autorenidentifizierung und Autorschaftsverschleierung. Maschinelle Methoden in der forensischen Linguistik und Möglichkeiten ihrer Überlistung Wesentliches Anliegen war ihm, auf die Möglichkeiten und Risiken der maschinellen Autorenidentifizierung hinzuweisen. In der Informatik werden so genannte „unbewusste“ sprachliche Kriterien (Wortlänge, Satzlänge, Anzahl der Konnektoren, n-Gramme von Buchstaben, Anzahl der Ziffern etc.) für […]

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Mann des Ostens, Mann der Kirche — Joachim Gauck und das Genitivattribut in einer „Korpuslinguistik ‚live‘ und ‚light'“

23. März 2012

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Heute wurde Joachim Gauck im Bundestag als elfter Bundespräsident der Republik vereidigt. Alle warteten gespannt auf seine Ansprache, für die Bundestagspräsident Norbert Lammert — passend zum sonnigen Wetter — in äußerst angenehmer Weise und mit seinem für treffsichere Spitzen bekannten Humor die Atmosphäre schuf. Als Linguist könnte man sich zwar auch für den Humor Lammerts […]

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Seminar (MA) „Forensische Linguistik“

5. März 2012

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Soll ich chronologisch oder alphabetisch antworten? Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes (2010) Die „Forensische Linguistik“ ist eine junge Teildisziplin der Linguistik, die erst seit wenigen Jahren systematisch ausgebaut wird. Dabei greift sie sowohl auf praktische Erfahrungen bspw. aus konkreter Ermittlungsarbeit und Ermittlungsprozessen sowie allgemeine Beobachtungen zum Sprachgebrauch der Domäne des Rechts (in Legislative und […]

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Seminar (MA) „Pragmalinguistik“

5. März 2012

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Ankündigung Um den Gegenstandsbereich der (germanistischen) Linguistik auch gegenüber der (deutschen) Literaturwissenschaft abzugrenzen und einzuhegen, wurde über Jahrzehnte das Label der so genannten „Gebrauchstexte“ eingesetzt. Dabei handelte es sich allerdings nie um ein scharf abzugrenzendes Konzept, welches zudem auf unterschiedlichsten Ebenen der Sprachbeschreibung schnell seine Grenzen offenbarte – wie etwa sind lyrische Texte zu interpretieren, […]

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Wozu Korpuslinguistik?

24. Februar 2012

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Vor einiger Zeit habe ich mich hier kurz mit der Frage auseinandergesetzt, warum man sich mit „Konstruktionsgrammtik“ beschäftige. Heute wurde ich ein wenig ungläubig angeschaut, als ich in einem Nebensatz erwähnte, dass quantitative, statistische Verfahren inkl. unterschiedlicher Bildgebung durchaus nützlich sind, um dem einzelnen Sprachbenutzer unbewusst bleibende sprachliche Strukturen sichtbar zu machen, die sich erst […]

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Praktische Hilfe zur Arbeit mit den Korpora des Digitalen Wörterbuchs der Deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts (DWDS) (2010)

13. Dezember 2011

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Praktische Hilfe zur Arbeit mit den Korpora des Digitalen Wörterbuchs der Deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts (DWDS). Artikel (PDF) & Beispieldateien (ZIP) ~~ Hinweise (30.04.2013): Seit dem 15.04.2013 ist die ‚alte‘ Oberfläche, auf die sich der Artikel bezieht, nicht mehr verfügbar. Statt dessen ist seit diesem Zeitpunkt nur noch die ’neue‘ Online-Version des DWDS erreichbar […]

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