Skandalisierung von oben — mitnichten!

22. Februar 2012

Sprachpunkt, Weiterführendes

Da nichts erfrischender ist als ein Blick auf die ungeschönte Wahrheit, wird der heutige Sprachpunkt sehr knapp ausfallen. Denn nach der Schlacht um den inzwischen zurückgetretenen BP Wulff (Skandalisierung von oben) klärt uns Bernd Gäbler anhand dieses Beispiels in der ZEIT auf, wie es um die (massenmediale) Wirklichkeit bestellt war und ist.

Für Freunde des Kurzgefassten: Alles dürfen, nichts müssen — nur transparent muss es sein und nicht gnadenlos! Anschlussfrage: Wenn über die „Gnadenlosigkeit“ der Berichterstattung in den Berichten der Massenmedien schon selbst gesprochen wird, wer urteilt in Zukunft darüber, was gnadenlos sei?

In diesem Sinne: Viel Spaß bei der Lektüre des interessanten Selbstportraits.

Wie es wirklich war mit Wulff und den Medien. http://goo.gl/2WbvC, Stand 22.02.2012. 

~~

Update (08.04.2013): Weigert sich Christian Wulff doch tatsächlich, gegen eine Zahlung von 20.000 € der Einstellung des Verfahrens wegen des Verdachts auf Korruption gegen ihn zuzustimmen. Jetzt werden wir wohl ab Mitte April 2013 wahrscheinlich endlich Zeuge, wie es wirklich war mit Wulff und den Medien.

Update (10.04.2013): Von der Lawine zum Schneebällchen. Heribert Prantl selbstkritisch über die zweifelhafte Rolle der Medien im Falle Wulff.

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